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Zahnchirurgie – wie man in 2 bis 4 Tagen eine offene Wunde im Mund schneller heilen kann

Zahnchirurgie – Wird ein Zahn gezogen oder ein Implantat gesetzt, entsteht eine offene Wunde im Mund. Was fördert die Wundheilung von innen? Wie kann eine Wundheilungsstörung bzw. eine Entzündung vermieden werden?

Wie kann ich selbst die Wundheilung schnell anregen?

In erster Linie sollen natürlich die ärztlichen Ratschläge eingehalten werden. Zudem spielt auch eine ausgewogene Ernährung eine bedeutende Rolle. Da der Nährstoffbedarf durch die Wundheilung stark erhöht ist, kann eine zusätzliche Nährstoffversorgung maßgeblich zur raschen Wundheilung beitragen. Die Nahrungsergänzung soll eine spezifische Kombination aus Aminosäuren, Vitaminen und Spurenelementen enthalten, damit die Heilung von verletztem Gewebe optimal verläuft und Entzündungen ausbleiben. Wenn die Einnahme eines Antibiotikums notwendig ist, sollte auch der Darm in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit rücken. Es gibt sehr gute Präparate mit Darmbakterien zum Einnehmen, die die Vielfalt der Darmflora gesund erhalten und die Schäden durch das Antibiotikum ausgleichen können. Denn eine gestörte Darmflora stört das Immunsystem und somit die Wundheilung.

Für eine optimale Wundschließung müssen dem Körper alle notwendigen Nährstoffe zur Verfügung stehen, damit er verletztes Gewebe wieder rasch aufbauen kann. Durch eine Mangelversorgung wird die Wundheilung negativ beeinflusst und verzögert.

Schwierigkeiten beim Essen mit offener Wunde im Mund nach Zahnchirurgie

Die Nahrungsaufnahme fällt nach zahnchirurgischen Eingriffen oft schwer – eine hochwirksame Nährstoffzufuhr in flüssiger Form stellt eine effiziente Möglichkeit dar, den Körper bestens bei dieser hochkomplexen Aufgabe zu unterstützen. Es empfiehlt sich, nach einer Zahnoperation sofort mit der Einnahme von zusätzlichen Nährstoffen zu beginnen, damit Wundheilungsstörungen vermieden werden können.

Zahnchirurgie und Zahnextraktion – wie läuft eine optimale Wundheilung ab?

Jeder Zahn ist in seiner Alveole (Zahnfach) durch Fasern mit dem Kieferknochen verbunden. Nach der Zahnentfernung füllt sich der entstandene freie Raum rasch mit Blut. Es entsteht ein Blutpfropf (Koagulum), der die Funktion eines natürlichen Wundverschlusses übernimmt. Nach der Bildung von kleinen Blutgefäßen wird der Blutpfropf in Bindegewebe umgewandelt. So kann die Ausheilung der Wunde beginnen. Bei Beachtung der ärztlichen Vorsichtsmaßnahmen sollte man bereits zwei Tage nach dem Eingriff keine stärkeren Beschwerden spüren. Nach circa acht bis zehn Tagen haben sich bei einer einfachen Zahnentfernung die Wundränder so gut geschlossen, dass beim Essen kaum noch Probleme auftreten. 

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Eine Entzündung nach einer Zahn-OP ist äußerst gefährlich und unangenehm

Zahnchirurgie: Wundheilungsstörung im Mund vermeiden – Symptome und Behandlung

Entzündet sich nach der Zahnextraktion oder Zahn-Operation der Blutpfropf in der Wunde, durch das Eindringen von Fremdkörpern (zum Beispiel Essensreste) in das knöcherne Zahnfach, kommt es zu einer Wundheilungsstörung, zur sogenannten Alveolitis sicca. Auch durch zu starkes Mundspülen kann sich das Koagulum lösen und Probleme machen. Die Erkrankung tritt zwei bis vier Tage nach der Zahnentfernung auf und äußert sich in erheblichen Schmerzen, leichtem Fieber oder störendem Mundgeruch. In diesem Fall sollte sofort ein Zahnarzt zu Rate gezogen werden, damit weitere Komplikationen, wie eine Knochenmarksentzündung (Osteomyelitis), verhindert werden.

Die Behandlung einer solchen Wundheilungsstörung im Mund kann nur beim Zahnarzt durchgeführt werden: die Entzündung wird mit einer örtlichen Säuberung der Wunde (Spülungen, Kürettage), meist unter lokaler Betäubung, und dem Einlegen einer infektionshemmenden (Jod-)Tamponade, die dann wieder entfernt werden muss, bekämpft.

Wund-Experten raten: “Kümmern Sie sich sofort nach dem Zahnziehen oder der Zahn-Operation um eine optimale Wundheilung, damit können Sie Entzündungen und Schmerzen vorbeugen. Neben den zahnärztlichen Ratschlägen wirken sich auch eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil positiv aus. Für eine angepasste Nährstoffaufnahme empfiehlt sich – bei Wunden im Kaubereich – ein ärztlich empfohlenes Nahrungsergänzungsmittel in flüssiger Form.”

Unterstützen Sie Ihren Organismus bei der Wundheilung und lassen Sie Ihre Lebensqualität nicht durch solche vermeidbaren Erkrankungen stören.

Postoperative Zahnpflege

Zahnpflege-Tipp: Verwenden Sie zum Zähneputzen, nach einer verheilten Zahnoperation, eine Microsilber Zahncreme. Klinische Studien zeigen, dass Zahncremen mit Microsilber eine 3-fach Prophylaxe-Wirkung gegen bakteriell bedingte Gingivitis, Parodontitis und Karies aufweisen. Das Microsilber tötet zum einen Keime direkt am Zahnplaque ab und beugt somit auf natürlichem Wege der Vergrößerung des schädlichen Biofilms vor, zum anderen bekämpfen die Silber Partikel bis zu 14 Stunden nach dem Putzen hartnäckigen Zahnbelag und sorgen dadurch für eine langanhaltende und nachweisliche Wirkung.

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Richtige Zahnpflege verhindert viele Probleme

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