Gelenke beim Sport schützen
Was Bewegung für die Gelenkgesundheit bedeutet und worauf Sportlerinnen und Sportler achten sollten
Ein weit verbreiteter Mythos besagt, Sport verschleiße die Gelenke. Tatsächlich ist regelmäßige, gut dosierte Bewegung eher ein Schutzfaktor als ein Risiko, entscheidend ist jedoch, wie trainiert wird.
Wie Bewegung den Gelenken hilft
Gelenkknorpel wird nicht über Blutgefäße versorgt, sondern über die Gelenkflüssigkeit. In der Belastungsphase wird der Knorpel zusammengedrückt und dabei mit Nährstoffen versorgt, in der Entlastungsphase werden Abbauprodukte abtransportiert. Bewegung regt zudem die Produktion von Gelenkflüssigkeit an. Untersuchungen zu aktiven Läuferinnen und Läufern über mehrere Jahre fanden dabei keine vermehrten Gelenkschäden im Vergleich zu Nichtläufern, ein Hinweis darauf, dass moderate, regelmäßige Bewegung den Gelenken eher nützt als schadet.
Wo sportbedingte Gelenkbeschwerden entstehen
Gelenke beim Sport schützen. Bei Überlastung durch Sport ist häufig nicht das Gelenk selbst betroffen, sondern umliegende Strukturen wie Sehnen oder Schleimbeutel sind gereizt. Typische Beispiele sind der Tennisarm bei starker mechanischer Belastung des Unterarms oder Reizungen der Achillessehne beim Laufen. Da der Sehnenstoffwechsel vergleichsweise langsam abläuft, brauchen solche Reizungen oft mehrere Wochen, um vollständig abzuklingen.
Wie wird ein Knorpelschaden diagnostiziert
Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch über die Beschwerden sowie eine körperliche Untersuchung. Bildgebende Verfahren liefern anschließend genauere Hinweise: Röntgenaufnahmen zeigen Veränderungen am Gelenkspalt und Knochenstrukturen, eine Magnetresonanztomografie (MRT) macht auch kleinere Knorpelschäden sichtbar. In manchen Fällen wird zusätzlich eine Arthroskopie durchgeführt, bei der der Knorpel direkt begutachtet werden kann, oft im Rahmen einer ohnehin geplanten Behandlung. Eine Blutuntersuchung kann helfen, eine entzündliche Gelenkerkrankung als Ursache auszuschließen.
Gelenkschonend trainieren: worauf es ankommt
- Aufwärmen – erhöht die Durchblutung und bereitet Muskeln und Gelenke auf die Belastung vor
- Richtige Technik – eine korrekte Bewegungsausführung vermeidet unnötigen Druck auf die Gelenke, im Zweifel mit einer Trainerin oder einem Trainer abstimmen
- Muskelaufbau – eine kräftige Muskulatur rund um das Gelenk entlastet dieses und reduziert die einwirkenden Kräfte
- Training langsam steigern – eine zu schnelle Zunahme von Intensität oder Umfang begünstigt Überlastungen
- Erholung einplanen – der Körper braucht Pausen, um sich zu regenerieren, das gilt auch für die Gelenke
Ernährung als ergänzender Baustein
Neben Training und Erholung spielt auch die Ernährung eine Rolle für die Gelenkgesundheit von sportlich aktiven Menschen. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion von Knorpel und Knochen bei, was besonders für den Aufbau von Bindegewebe und Sehnen relevant ist. Ein Beispiel für ein Nahrungsergänzungsmittel, das gezielt Mikronährstoffe für den Bewegungsapparat kombiniert, ist NEOCARTIL PRO von crossvit (CROSSTEC GmbH), das laut Hersteller unter anderem für Profi- und Hobbysportler bei erhöhter Gelenkbelastung genannt wird.
Eine solche Nährstoffzufuhr ist als Ergänzung zu verstehen, nicht als Ersatz für Aufwärmen, Technik und angemessene Trainingssteuerung, und NEOCARTIL PRO ist als Nahrungsergänzungsmittel kein Arzneimittel.
Wichtiger Hinweis
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Gelenkbeschwerden sollte eine Ärztin oder ein Arzt aufgesucht werden.
FAQ – kurz & klar
Schadet Laufen den Gelenken?
Nicht grundsätzlich. Die rhythmische Be- und Entlastung beim Laufen fördert sogar die Versorgung des Knorpels mit Nährstoffen. Entscheidend sind eine gute Lauftechnik, passendes Schuhwerk und ausreichende Erholungsphasen im Trainingsplan.
Welche Sportarten sind besonders gelenkschonend?
Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, Aquagymnastik sowie Yoga und Pilates gelten als besonders gelenkschonend, da sie die Gelenke ohne starke Stoßbelastung bewegen.
Wie bereitet man die Gelenke auf sportliche Belastung vor?
Ein Aufwärmen vor dem Training erhöht die Durchblutung und bereitet Muskeln und Gelenke auf die Belastung vor. Auch eine langsame Steigerung von Trainingsumfang und -intensität schützt vor Überlastung.
Was tun bei Gelenkschmerzen nach dem Sport?
Bei leichten, vorübergehenden Beschwerden helfen oft Erholungsphasen und ein Blick auf Technik und Ausrüstung. Bei heftigen, wiederkehrenden oder länger andauernden Schmerzen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Quellen
Pronova BKK: www.pronovabkk.de
Wins Fitness Gesundheit: www.wins.fit
PreThis Magazin: www.prethis.com
AesirSports: www.aesirsports.de
Gelenke brauchen mehr: www.gelenke-brauchen-mehr.de
Herstellerangaben crossvit: www.crossvit.at
Weiterführende Informationen
Dieser Beitrag ist Teil unserer Themenwelt Gelenkgesundheit. Weitere Informationen zu NEOCARTIL PRO finden Sie im Produktprofil NEOCARTIL PRO. Ähnliche Belastungsmuster wie beim Sport treten auch im Berufsalltag auf, mehr dazu im Fachartikel Gelenke im Beruf schützen. Weitere Fachartikel zu Knorpelschaden, Arthrose sowie zur Regeneration nach Gelenkoperationen finden Sie in der Themenübersicht Gelenkgesundheit.















