Wunden Creme – welche Creme wirklich hilft und wann sie sinnvoll ist
KURZÜBERSICHT
Welche Wunden Creme gibt es?
Zinkcreme, Panthenol, Wundgel, Hydrogel, Silbercreme, Hautschutzcreme.
Was ist wichtig?
Die Creme muss zur Wunde passen: trocken, nässend, gereizt oder empfindlich.
Warum feuchte Wundheilung?
Weil sie die Zellerneuerung beschleunigt, Schmerzen reduziert und das Infektionsrisiko senkt.
Wunden Creme – welche Creme wirklich hilft und wann sie sinnvoll ist
Überblick über Wirkstoffe, feuchte Wundheilung und sichere Anwendung
Viele Betroffene suchen im Internet nach einer passenden „Wunden Creme“ – oft mit der Hoffnung, eine einzige Salbe könne jede Wunde heilen. Die Realität ist differenzierter: Nicht jede Creme unterstützt die Heilung. Manche Cremes sind hilfreich, andere können Wunden sogar verschlechtern.
Wunden Heilen zeigt, welche Creme zu welcher Wunde passt, welche Alternativen oft wirksamer sind und warum moderne feuchte Wundheilung inzwischen zu den wichtigsten Standards gehört.
Warum die Wahl der richtigen Wunden Creme entscheidend ist
Die Haut reagiert auf Verletzungen empfindlich. Eine ungeeignete Creme kann:
- Keime einschließen
- die Haut aufweichen
- Schmerzen verstärken
- Entzündungen fördern
- die Heilung verzögern
Deshalb muss die Wahl der Creme zum Zustand der Wunde passen.
Arten von Wunden Cremen und ihre Anwendung
Zinkcreme
Beruhigt, schützt und eignet sich zur Pflege gereizter Haut.
Ideal bei:
- Windeldermatitis
- aufgeweichten Hautfalten
- leichter Reizung
- irritierter Intimhaut
Nicht geeignet für offene, tiefere oder stark nässende Wunden.
Panthenol- oder Dexpanthenol-Creme
Wirkt beruhigend und feuchtigkeitsspendend.
Hilft bei:
- kleinen Abschürfungen
- trockenen Wundrändern
- gereizter Haut
Fettcreme
Hält Feuchtigkeit in der Haut, schützt vor Austrocknung.
Nicht geeignet bei:
- nässenden Wunden
- Entzündungen
- Überwärmung
Hydrogel / Wundgel
Spendet gezielt Feuchtigkeit.
Gut geeignet für:
- trockene Wunden
- verhärtete Schorfbereiche
- leichte Verbrennungen
Silbercreme
Wirkt keimreduzierend.
Wichtig bei:
- infektionsgefährdeten Wunden
- entzündlichen Hautbereichen
Nicht zur Daueranwendung gedacht.
Medizinische Schutzcremes
Zinkoxid, Silikoncremes oder Hautschutzfilme schützen vor Feuchtigkeit und Reizstoffen – ideal für die Wundumgebung, nicht die Wunde selbst.
Was ist die „beste“ Wunden Creme?
Es gibt keine universelle „beste“ Creme – nur die richtige Creme für den richtigen Wundtyp.
Orientierung:
- Nässende Wunden → keine Creme, sondern saugfähige Verbände
- Trockene Wunden → Hydrogel
- Gereizte Ränder → Zinkcreme oder Schutzcreme
- Infektionsverdacht → Silberverbände statt Creme
- Verbrennungen → Hydrogel, nicht fetthaltig
Feuchte Wundheilung – warum sie entscheidend ist
Moderne feuchte Wundheilung bedeutet:
- kontrollierte Feuchtigkeit
- weniger Schmerzen
- bessere Zellbewegung
- kaum Schorf
- bessere Narbenqualität
Nicht zu verwechseln mit einer:
- stinkenden
- aufgeweichten
- übermäßig nassen Wunde.
Diese entsteht, wenn exsudatreiche Wunden mit ungeeigneten Cremes verschlossen werden.
Feuchte Wundheilung arbeitet mit:
- Hydrokolloiden
- Silikonverbänden
- Schaumverbänden
- Hydrogelen
Cremes sind hier Ergänzung – oft nicht Hauptlösung.
Reinigung vor jeder Creme – warum Actimaris sinnvoll ist
Bevor eine Creme angewendet wird, muss die Wunde sauber sein.
Actimaris eignet sich besonders gut, da es:
- Keime reduziert
- Beläge sanft löst
- nicht brennt
- die Wundumgebung stabilisiert
- ein ideales Milieu für feuchte Heilung schafft
Für nässende oder entzündete Wunden ist eine gründliche Reinigung wichtiger als das Auftragen einer Creme.
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Wann Cremes nicht angewendet werden sollten
Nicht geeignet sind Cremes bei:
- nässenden Wunden
- entzündeten Wunden
- tiefen Geschwüren
- diabetischen Fußwunden
- Dekubitus
- Wunden mit Geruch
- Verdacht auf Infektion
Hier ist professionelle Versorgung entscheidend.
Eine Übersicht Behandlungseinrichtungen finden Sie hier.
Wann unbedingt ärztliche Hilfe notwendig ist
- starke Rötung oder Wärme
- Eiter, übler Geruch
- schwarze Verfärbungen
- starke Schmerzen
- keine Heilung nach 7–14 Tagen
- Wunden bei Diabetes oder Durchblutungsstörungen
- tiefe oder klaffende Wunden
Creme reicht hier nicht – es braucht kompetente Wundversorgung.
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Fazit
Eine Wunden Creme kann sinnvoll sein – wenn sie zum Wundtyp und Stadium passt.
Bei nässenden, entzündeten oder chronisch gefährdeten Wunden sind moderne feuchte Wundheilungsverbände und eine fachgerechte Reinigung meist wirksamer als jede Creme. Ernährung, Darmgesundheit und eine frühzeitige Einschätzung durch spezialisierte Einrichtungen ergänzen die Versorgung optimal.
Quellen
- Deutsche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW)
- Worldwide Wounds (Enoch & Price, 2004)
- Winter G., Nature 193:293
- EWMA Guidelines
- Fachinformationen Actimaris






